Olympische Spiele – Wetten auf Judo

Seit 1964 ist der japanische Judo-Sport Teil der Olympischen Sommerspiele. 1968 gab es seitdem nur eine kurze Pause bei der Teilnahme. Athleten traten schon seit langem in diesem typischerweise von Männern dominierten Sport an. Judo der Frauen wurde bei den Olympischen Sommerspielen 1988 als Demonstrationssport Teil der Spiele. Judo für Frauen wurde danach vollständig in das olympische Programm eingegliedert und die Athletinnen begann vier Jahre später um Medaillen zu kämpfen. Schon früh wurde das Wetten auf die Sieger in allen Judo-Disziplinen populär. Heute bieten Online-Wettanbieter wie Lucky Nugget Plattformen, um auf Ergebnisse und Platzierungen von Athleten während der Olympischen Spiele zu setzen. Wenn sich Judoka auf der „Tatami“ (der Judomatte) gegenüberstehen, wirkt ein Zweikampf fast wie ein Duell im MMA-Ring. Der Sport ist jedoch nicht annähernd so gewalttätig wie bei MMA, dennoch sind Kämpfe bis zur Aufgabe (zweimaliges Abklopfen auf Matte oder Gegner) und Würgegriffe definitiv ein Teil der Disziplin.

Es überrascht nicht, dass asiatische Nationen im Judo großen Erfolg haben. Japan, Südkorea und China sind bei den Top-5 der Länder mit den meisten gewonnenen Medaillen bei Olympischen Sommerspielen. Japan führt die Liste unter den 55 teilnehmenden Nationen an. Die Japaner haben insgesamt 39 Goldmedaillen erhalten. Südkorea und China sind jeweils auf den Plätzen drei und vier, während Frankreich derzeit mit 14 Goldmedaillen und 49 Medaillen insgesamt an zweiter Stelle die erfolgreichste europäische Nation ist. Mit insgesamt 18 vergebenen Medaillen rangiert Deutschland auf dem Allzeit-Medaillenspiegel nur auf dem zwölften Platz. Brasilien, obwohl ziemlich erfolgreich in MMA, rangiert zurzeit nur auf dem neunten Platz. Interessanterweise haben die Vereinigten Staaten im Judo bisher nicht glänzen können. Typisches amerikanisches UFC zeichnet sich durch brutales Zuschlagen und unnachgiebiges Würgen aus. Der Hauptgrund, warum amerikanische Athleten nicht viel Glück im Judo hatten, ist wohl, dass es beim Judosport nicht darum geht, den Gegner zu verprügeln, sondern ihn taktisch und strategisch durch Würfe und Pins (Haltegriffe) zur Aufgabe zu zwingen.