MMA Regeln

Der Kampfsport Mixed Martial Arts gehört zu den härtesten Sportarten rund um den Globus. Kaum ein Sport, selbst Boxen und Kickboxen, ist härter und mit einem höheren Risiko verbunden, sich zu verletzen, als MMA. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass MMA, wie der Name bereits vermuten lässt, aus der Kombination verschiedenster Kampfsportarten besteht. Dies hat gerade in den USA und mittlerweile auch in Europa dazu geführt, dass der härteste Kampfsport der Welt immer beliebter geworden ist und sich zu einem Publikumsmagnet entwickelt hat. Doch wie genau sehen eigentlich die Regeln bei MMA aus? In diesem kurzen Artikel stellen wir Ihnen alles vor, was Sie wissen müssen, um ein Fachmann in MMA zu werden.

Generell ist MMA eine Vollkontaktsportart, bei der ein breites Spektrum an verschiedenen Kampftechniken erlaubt ist. Hierzu zählen Boxen, Kickboxen, Ringen, Kung Fu, Taekwondo, Judo und Muay Thai sowie zahlreiche weitere Arten und Disziplinen. Die größte Liga ist dabei die UFC, die etwa 30 Events pro Jahr veranstaltet. Daneben gibt es unzählige Ableger neben der UFC, sodass die Szene kaum mehr überschaubar ist.

Gekämpft wird dabei in einem achteckigen Käfig, dem so genannten Oktagon. Es hat genaue Maße zu erfüllen, die eingehalten werden müssen. So ist der Durchmesser 9,75 Meter und der Zaun, der das Oktagon umschließt, muss genau 1,80 Meter hoch sein. In der Regel dauert ein Kampf dabei drei Runden, die jeweils eine Länge von fünf Minuten haben. Die Kämpfer tragen dabei Handschuhe, die vorne offen sind. Darüber hinaus sind ein Mundschutz und ein Tiefschutz für die Kämpfer Pflicht. Der Oberkörper bleibt hingegen frei und die Kämpfer tragen auch keine Schuhe, gehen also barfuß in das Oktagon. Nicht erlaubt ist allgemein unsportliches Verhalten sowie Beißen, Haare ziehen, Spucken und das Greifen in Nase, Mund oder Augen. Auch Kopfstöße gegen den Gegner sind streng verboten.