Die japanische Kampfkunst

Sich selbst verteidigen zu können ist für viele Menschen und gerade für Frauen in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger geworden. Dabei bieten sich vor allem Kurse an in denen man verschiedene Kampfkünste wie etwa Judo, Kung Fu, Tek Wan Do oder auch Bushido erlernt. So kann man in diesen Arten der Kampfkunst bereits nach wenigen Stunden des Trainings die Fähigkeit erlangen, sich gegen wenig geübte Angreifer schnell und effektiv zur Wehr zu setzen und damit sein eigenes Leben und seine eigene Gesundheit zu schützen. Dabei werden die verschiedenen Arten des Kampfsport in Deutschland in den verganenen Jahren immer beliebter. Zu diesen zählt auch die so genannte Kampfkunst des Bushido. Der Name stammt dabei aus dem Japanischen und bedeutet in das Deutsch übertragen so viel wie Weg des Kriegers. Allein der Name gibt damit schon einen guten Hinweis darauf, was man in dieser Art der Kampfkunst lernt und was einen Anfänger hier erwartet.

Dabei lernt man im Bushido verschiedene Techniken, mit deren Hilfe man den Gegner bezwingen kann. Gelernt wird dabei immer in der Gruppe mit einem ausgebildeten Meister, der die verschiedenen Griffe und Würfe vorführt. Zu zweit oder auch mit mehreren Personen müssen die Schüler diese dann nachmachen und lernen durch diese Art der Imitation die Techniken, die sie brauchen, um sich selbst verteidigen zu können.

Daneben vermittelt das Bushido aber auch charakterliche Grundsätze. So beinhaltet der Weg des Kriegers nicht nur die Fähigkeit, andere gewaltsam zu bezwingen. Vielmehr geht es auch darum, aufrichtig, mutig und menschlich im Kontakt mit anderen Personen aufzutreten. Daneben sind Höflichkeit, Wahrhaftigkeit und ein Ehrbewusstsein elemantere Bestandteile der Kampfkunst aus Japan. Ein letzter wichtiger Aspekt ist der der Loyalität. Hier zeigen sich klar die Wurzeln des Bushido als Verhaltnskodex des japanischen Militäradels, der hierin sein Selbstverständnis ale Elite nach Außen kommunizieren wollte und sich so ein eigene Image gab.